Berenty-Privatreservat in Madagaskar

Das Berenty-Privatreservat liegt an Madagaskars Südende, 90 km östlich von Fort Dauphin entfernt. Es ist nur 200 ha groß, aber unter Touristen außerordentlich beliebt wegen der hier gut zu beobachtenden Kattas, der unverwechselbaren Lemuren mit dem Ringelschwanz. Das Reservat gehört der Sisalpflanzer-Familie de Heaulme und enthält den Rest des ursprünglichen Didieraceen-Buschs, der dornigen Vegetation, die es nur im Süden und Südwesten Madagaskar gibt, und Tamarinden-Galeriewald. In Berenty erforschte auch die Primatologin Allison Jolly Wesentliches zur Biologie von Lemuren.

Das Berenty-Privatreservat liegt an Madagaskars Südende, 90 km östlich von Fort Dauphin entfernt. Es ist nur 200 ha groß, aber unter Touristen außerordentlich beliebt wegen der hier gut zu beobachtenden Kattas, der unverwechselbaren Lemuren mit dem Ringelschwanz. Das Reservat gehört der Sisalpflanzer-Familie de Heaulme und enthält den Rest des ursprünglichen Didieraceen-Buschs, der dornigen Vegetation, die es nur im Süden und Südwesten Madagaskar gibt, und Tamarinden-Galeriewald. In Berenty erforschte auch die Primatologin Allison Jolly Wesentliches zur Biologie von Lemuren.

Hier lassen sich außer Kattas auch wunderbar „tanzende“ Larvensifakas, die am Boden seitwärts hüpfen, sowie Rotstirnmakis beobachten, die aus anderen Gegenden Madagaskars hierher gebracht wurden; nachts kleine Graue Mausmakis. 103 Vogelarten wurden hier bestimmt, darunter endemische Arten wie Madagaskar-Kauz und Gelbkehl-Seidenkuckuck. Auch wenn man hier immer noch beobachten kann, wie Kattas sich nach einer kalten Nacht als „Sonnenanbeter“ in den Bäumen den wärmenden Strahlen mit erhobenen Armen entgegenstrecken, und obwohl sie heute nicht mehr gefüttert werden dürfen – ihr Verhalten ist von Menschen beeinflusst, ebenso wie ihre „Zutraulichkeit“. In Berenty informiert ein kleines Museum über die ansässige Bevölkerung der Antandroy.