Central Kalahari Game Reserve in Botswana

Das Central-Kalahari-Wildschutzgebiet liegt mitten in Botswana und ist riesig: Mit 52.800 km2 zählt es zu den größten Naturschutzgebieten weltweit. Es ist Teil der mit Sand gefüllte Kalahari-Senke, die sich über 2.500 km vom Regenwald des Kongo bis zum Oranje-Fluss im Süden erstreckt. An die flache Savannen- und Halbwüstenlandschaft mit Akazien- und Dornbüschen, Grasland, Dünen und Salzpfannen haben sich Pflanzen und Tiere perfekt angepasst. Wasserläufe vergangener Feuchtperioden bilden heute fossile Flusstäler wie das Deception Valley im Nordosten.

Das Central-Kalahari-Wildschutzgebiet liegt mitten in Botswana und ist riesig: Mit 52.800 km2 zählt es zu den größten Naturschutzgebieten weltweit. Es ist Teil der mit Sand gefüllte Kalahari-Senke, die sich über 2.500 km vom Regenwald des Kongo bis zum Oranje-Fluss im Süden erstreckt. An die flache Savannen- und Halbwüstenlandschaft mit Akazien- und Dornbüschen, Grasland, Dünen und Salzpfannen haben sich Pflanzen und Tiere perfekt angepasst. Wasserläufe vergangener Feuchtperioden bilden heute fossile Flusstäler wie das Deception Valley im Nordosten.

Hier bestehen gute Beobachtungsmöglichkeiten für Springböcke, die zu den Oryx-Antilopen gehörenden Spießböcke, für prächtige schwarzmähnige Löwen, Geparde und Schakale, für Braune Hyänen, Löffelhunde und den Honigdachs; manchmal zeigen sich auch Afrikanische Wildhunde oder ein Leopard. Generell gilt, dass der Norden des riesigen Wildschutzgebietes tierreicher ist. Anders als in vielen afrikanischen Safariregionen sollte man als Reisezeit jedoch die Endmonate der Regenzeit (Februar bis April) wählen, wenn sich die Halbwüste in eine grüne Landschaft verwandelt hat.

In der Trockenzeit (Mai bis Oktober) sind nur wenige Tiere zu sehen, Hitze und Staub beeinträchtigen den Besuch. Im Kalahari-Wildschutzgebiet sind 250 Vogelarten registriert; u.a. kann man Strauße, Gackeltrappe und Riesentrappe beobachten, Sekretär, Weißrückengeier, Helmperlhühner, Gaukler und verschiedene Eulenarten. Da es bis 2008 noch keine Lodges oder Camps im Schutzgebiet gab, ist das Gebiet ursprünglich geblieben; wird wenig besucht und schenkt Reisenden ein einmalig schönes Erleben der Natur.