Kakamega-Forest-Nationalreservat in Kenia

Der Kakamega-Regenwald in Westkenia ist der östliche Ausläufer des äquatorialen Kongo-Regenwaldes und der einzige tropische Tiefland-Regenwald Kenias. Heute sind nur noch 10 % der früheren Waldfläche von 2.400 km2 erhalten; 1985 wurden 45 km2 im nördlichen Teil des Waldes als Kakamega Forest National Reserve unter Schutz gestellt. Der Wald besticht durch seine Pflanzenvielfalt: Bisher wurden rund 380 verschiedene Arten nachgewiesen, darunter 62 Farne, 150 Baum- und Buscharten und unter den Blütenpflanzen mehr als 60 verschiedene Orchideen – 9 davon nur hier vorkommend (endemisch).

Der Kakamega-Regenwald in Westkenia ist der östliche Ausläufer des äquatorialen Kongo-Regenwaldes und der einzige tropische Tiefland-Regenwald Kenias. Heute sind nur noch 10 % der früheren Waldfläche von 2.400 km2 erhalten; 1985 wurden 45 km2 im nördlichen Teil des Waldes als Kakamega Forest National Reserve unter Schutz gestellt. Der Wald besticht durch seine Pflanzenvielfalt: Bisher wurden rund 380 verschiedene Arten nachgewiesen, darunter 62 Farne, 150 Baum- und Buscharten und unter den Blütenpflanzen mehr als 60 verschiedene Orchideen – 9 davon nur hier vorkommend (endemisch).

#Und wer weiß, wie viele Pflanzen noch unentdeckt sind. Wem es zu mühsam oder auch zu gefährlich erscheint, nach Zentralafrika zu reisen, der sollte hier in den faszinierenden Lebensraum eintauchen. Auch Vogelbegeisterte sind im Reservat richtig: Im Kakamega-Wald wurden bisher 330 verschiedene Arten gefunden, auch Vögel, die man sonst vor allem aus Westafrika kennt wie Graupapagei oder Grauwangen-Hornvogel. Bemerkenswert sind die farbenprächtigen Turakos (Riesenturako, Schwarzschnabelturako und Rossturako) oder der Kronenadler, der gerne Primaten jagt.

Hier leben Kongoweißnasen, Diademmeerkatzen und Guereza-Stummelaffen, am seltensten sieht man die Brazza-Meerkatze. Dafür aber sicher manche der mehr als 400 Schmetterlingsarten und Reptilien wie den Nilwaran.