Kalahari-Gemsbok-Nationalpark in Südafrika

Der 10.000 km2 große Kalahari-Gemsbok-Nationalpark wurde 1931 gegründet. Er liegt im Nordwesten Südafrikas und grenzt direkt an den Gemsbok-Nationalpark in Botswana, mit dem er seit 1999 zum grenzüberschreitenden Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark, dem ersten, 38.000 km2 großen „Peace Park“ vereinigt wurde. Das Gebiet liegt in der südlichen Kalahari, wo wenig Niederschlag fällt; rote Dünen und Salzpfannen beherrschen die Landschaft. Tiere konzentrieren sich auf die 1915 gegrabenen Wasserlöcher der meist ausgetrockneten Flüsse Auob und Nassob. Die Windpumpen schöpfen noch heute Grundwasser herauf, das Spießböcken („gemsbok“) und Springböcken, Streifengnus und Elenantilopen willkommen ist.

Der 10.000 km2 große Kalahari-Gemsbok-Nationalpark wurde 1931 gegründet. Er liegt im Nordwesten Südafrikas und grenzt direkt an den Gemsbok-Nationalpark in Botswana, mit dem er seit 1999 zum grenzüberschreitenden Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark, dem ersten, 38.000 km2 großen „Peace Park“ vereinigt wurde. Das Gebiet liegt in der südlichen Kalahari, wo wenig Niederschlag fällt; rote Dünen und Salzpfannen beherrschen die Landschaft. Tiere konzentrieren sich auf die 1915 gegrabenen Wasserlöcher der meist ausgetrockneten Flüsse Auob und Nassob. Die Windpumpen schöpfen noch heute Grundwasser herauf, das Spießböcken („gemsbok“) und Springböcken, Streifengnus und Elenantilopen willkommen ist. Nachts jagen dort Löwen die Antilopen; Giraffen wurden im Park neu angesiedelt; Braune Hyänen sieht man selten. Auffällig sind die großen Gemeinschaftsnester der Siedelweber; an den Wasserstellen machen sich Namaflughühner lärmend bemerkbar, Sekretäre sind weit verbreitet. Die Tierbeobachtung ist nach der Regenzeit von März bis April meist besonders gut.