Namib-Naukluft-Nationalpark / Sossusvlei in Namibia

Mit rund 50.000 km2 ist der 1979 gegründete Namib-Naukluft-Nationalpark nicht nur Namibias, sondern auch Afrikas größtes Naturreservat. Das Dünenmeer beginnt nördlich der Straße Aus-Lüderitz und endet im Norden vor der Walfischbucht. Kein Fluss erreicht in dem riesigen Sand- und Schottergebiet den Atlantik. Wüste hautnah, zum größten Teil für Besucher gesperrt, bis auf kleinere Gebiete. Das Naukluftgebirge, ein Felsmassiv im Osten mit fast 2.000 m hohen Bergen, trennt die Namib-Wüste vom Hochland Namibias.

Mit rund 50.000 km2 ist der 1979 gegründete Namib-Naukluft-Nationalpark nicht nur Namibias, sondern auch Afrikas größtes Naturreservat. Das Dünenmeer beginnt nördlich der Straße Aus-Lüderitz und endet im Norden vor der Walfischbucht. Kein Fluss erreicht in dem riesigen Sand- und Schottergebiet den Atlantik. Wüste hautnah, zum größten Teil für Besucher gesperrt, bis auf kleinere Gebiete. Das Naukluftgebirge, ein Felsmassiv im Osten mit fast 2.000 m hohen Bergen, trennt die Namib-Wüste vom Hochland Namibias.

1966 wurde hier ein Schutzgebiet für das Hartmann-Bergzebra eingerichtet, das später mit Teilen des Diamantensperrgebiets Verbindung zum Namib-Wüstenareal erhielt. Hier kann man wandern und an den Flusstälern gut Vögel wie Ohrengeier beobachten, am besten zur Brutzeit zwischen Mai und September. Ein weiteres Besuchsgebiet ist die Mondlandschaft sowie die Welwitschia- Fläche im Norden mit der berühmten Welwitschia mirabilis, der endemischen Namib-Pflanze, die über 1.000 Jahre alt werden kann, aber nur 2 Laubblätter produziert, die ständig nachwachsen – Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger, Reptilien und Insekten.

Feuchtigkeit spenden in diesem Lebensraum morgendliche Nebel. Besuchs-Highlight ist wohl das Sossus Vlei, eine Lehmpfanne, umringt von den steilsten und angeblich höchsten (bis 325 m!) Sterndünen der Welt. Besuchen Sie das kleine Weltwunder frühmorgens, dann sind die Lichtverhältnisse gut, das Farbenspiel außergewöhnlich, die Tageshitze (oft mehr als 40° C) hat noch nicht eingesetzt und man könnte auch Tiere sichten (Spießböcke, Springböcke, vielleicht sogar Schabrackenschakal und Löffelhund). Die Namib ist wirklich eine Wunder-Wüste, und weite Teile sind seit 2013 als „Namib Sand Sea“ UNESCO-Welterbe.