Queen-Elizabeth-Nationalpark in Uganda

Der aus Wildschutzgebieten der Kolonialzeit hervorgegangene 1.978 km2 große Queen-Elizabeth-Nationalpark liegt im Süden Ugandas, 420 km von Kampala entfernt. Den Edward-See im Westen und den George-See im Osten verbindet der Kazinga-Kanal, eine natürliche Wasserstraße, die den Park in zwei Abschnitte teilt. Eine Bootsfahrt auf dem Kanal dürfte ein Höhepunkt des Parkbesuchs sein. Man kann nicht nur Flusspferde, Wasservögel und auch Nilwarane bestens beobachten, sondern es bestehen gute Chancen, Afrikanische Büffel, Elefanten und Antilopen am Ufer „in action“ zu sehen - manchmal zeigt sich sogar ein Leopard. Doch auch „game drives“ auf verschiedenen Pisten sind lohnend. Das Nordufer des Kazinga-Kanals ist „Elefantenland“; in der Kraterregion können Seen rosa leuchten durch Flamingobestände, und das besonders vogelreiche Sumpfland um den George-See gilt nach der Ramsar-Konvention als „Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung“.

Der aus Wildschutzgebieten der Kolonialzeit hervorgegangene 1.978 km2 große Queen-Elizabeth-Nationalpark liegt im Süden Ugandas, 420 km von Kampala entfernt. Den Edward-See im Westen und den George-See im Osten verbindet der Kazinga-Kanal, eine natürliche Wasserstraße, die den Park in zwei Abschnitte teilt. Eine Bootsfahrt auf dem Kanal dürfte ein Höhepunkt des Parkbesuchs sein. Man kann nicht nur Flusspferde, Wasservögel und auch Nilwarane bestens beobachten, sondern es bestehen gute Chancen, Afrikanische Büffel, Elefanten und Antilopen am Ufer „in action“ zu sehen - manchmal zeigt sich sogar ein Leopard. Doch auch „game drives“ auf verschiedenen Pisten sind lohnend. Das Nordufer des Kazinga-Kanals ist „Elefantenland“; in der Kraterregion können Seen rosa leuchten durch Flamingobestände, und das besonders vogelreiche Sumpfland um den George-See gilt nach der Ramsar-Konvention als „Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung“.

Dort gibt es auch einige Brutpaare des seltenen Schuhschnabels. Die Vielfalt der Lebensräume des Queen-Elizabeth-Nationalparks – Savanne mit Akazien und Kandelaber-Euphorbien, Regenwald, dichte Papyrus-Sümpfe, Kraterlandschaften und Seen des Grabenbruchs - spiegelt sich im Artenreichtum der Säugetiere und Vögel wider. In der Ishasha-Region sind Topis gut zu beobachten, Löwen klettern dort gern auf Bäume. Häufig sieht man Im Park größere Herden von Uganda-Kobs und Afrikanischen Büffeln, in Wassernähe leben Defassa-Wasserböcke. Im Südosten liegt der primatenreiche Maragambo Forest, und in der nordöstlich gelegenen Kyambura-Schlucht kann man mit Glück Schimpansen beobachten. Eher versteckt leben Riesenwaldschweine und Schirrantilopen, selten zu sehen ist die Sitatunga. Vogelkundler finden im Park über 600 Vogelarten vertreten! Schreiseeadler und Rosapelikan, Braunmantel-Scherenschnabel und Nilgans, Purpurspint und 11 verschiedene „Kingfisher“-Arten – um nur ganz wenige zu nennen.