Llanos in Venezuela

Venezuelas Tierparadies bietet Savannenlandschaft mit extremer Artenvielfalt. Die auf 50-100 m Höhe liegenden „Llanos bajos“ grenzen im Süden an den Orinoco, der zur Regenzeit (Mai - November) über die Ufer tritt. Die weiten Überflutungsflächen beherbergen eine extrem artenreiche Tierwelt, die stark bejagt wurde. Heute bieten riesige Rinderfarmen („hatos“)Tieren Schutz und Touristen Beobachtungsmöglichkeiten. Bemerkenswert ist die Vielfalt an Vögeln: Ibisse, Marmorreiher, Maguaristorch und Jabiru, Hoatzin, Rubin- und Gabeltyrann, Kanincheneule, Karakaras, Rabengeier und verschiedene Ani-Kuckucke. Unter den Säugetieren werden Wasserschweine am häufigsten gesichtet, seltener ein nachtaktiver Tamandua (Kleiner Ameisenbär). Flussdelfine kommen im ganzen Orinocogebiet vor, Krokodil- oder Brillenkaimane („babas“) sind immer noch recht häufig, ebenso wie Anakondas und Grüne Leguane. Etwa ab Mitte Januar (zur Trockenzeit) lassen sich fast alle Flächen befahren, und die Tierwelt konzentriert sich an den verbliebenen Wasserstellen

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