Komodo-Nationalpark in Indonesien

Der Komodo-Nationalpark befindet sich in der indonesischen Provinz Ost-Nusa-Tenggara. Der Park wurde 1990 gegründet. Zwischen den Inseln Sumbawa und Flores liegen unzählige kleine Inseln vulkanischen Ursprungs. Die drei Hauptinseln sind Komodo, Rinca und Padar. Die Hafenstadt Labuan Bajo auf der Insel Flores ist meist Ausgangspunkt für Naturreisen in den Komodo-Nationalpark. Von dort geht es mit einem Boot in das Naturschutzgebiet. Die Fahrt mit einem traditionellen Fischerboot dauert 3 – 4 Stunden. Idealerweise sollten Naturreisende den Besuch im Komodo Nationalpark mit zwei Übernachtungen an Bord planen.

Die kleinen Sundainseln sind weltweit der einzige Heimatort für die seltenen Warane. Komodo-Warane sind die größte lebende Landechse. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von bis zu 3 m und annährend ein Gewicht von 130 kg. Die maximale Lebenserwartung ist unbestimmt, wird aber auf ca. 30 bis 50 Jahre geschätzt. Komodo-Warane ernähren sich häufig von Hirschen, Wildschweinen und Ziegen. Daneben stehen gelegentlich Wildhunde, Wasserbüffel und Wildpferde auf dem Speiseplan. Die Bestände sind gefährdet. Wanderungen zu den Waranen sind entsprechend aktueller Nationalpark-Bestimmungen und nur mit Parkranger möglich.

In den Gewässern um die Inseln leben verschiedene Wal- und Delfinarten. Mantarochen gehören zu den regelmäßigen Besuchern am Mantapoint vor Flores. Zudem wurden in den Gewässern des Komodo-Nationalparks fast 1.000 Fischarten und zwei Schildkrötenarten dokumentiert. Auf der kleinen Mangroven-Insel Kalong ereignet sich allabendlich ein Naturschauspiel der besonderen Art. Tausende Flughunde schwärmen auf der Suche nach Nahrung in Richtung Flores und Rinca aus. Pantai Merah ist ein Strandabschnitt auf Komodo Island, besser bekannt als Pink Beach. Hier färben Rückstände von Orgelpfeifen-Korallen den Strand rosa.

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