Spanien
Reiseroute Schmetterlinge in Kantabrien

Schmetterlinge im Kantabrischen Gebirge

8 Tage Reise / 5 - 9 Teilnehmer
  • Vorkommen von 70 - 100 Tagfalterarten
  • Schmetterlinge in verschiedenen Biotopen
  • Kolonien des Ameisenbläulings
  • Rotwild, Reh, Kantabrische Gämse
  • Felsbewohnende Vogelarten

Schwerpunkt dieser Reise ist das Kennenlernen der reichen Schmetterlingsfauna. Diese Insektengruppe rückt immer mehr in den Focus von Naturbeobachtern. Wir wollen in einem der artenreichsten Gebiete Europas (erwartet werden 70 - 100 Tagfalterarten!) uns an diesem Reichtum erfreuen, die Arten bestimmen lernen und natürlich auch fotografieren.

Der Übergang vom atlantischen Nordspanien über die alpinen Stufen der Picos de Europa und der Kantabrischen Kordillere hin zum mediterranen und kontinentalen Bereich birgt eine Fülle unterschiedlichster Habitate, die eine ebensolche Fülle an Pflanzen- wie auch Insektenarten ermöglichen.

Auch große Greifvögel (Gänse- und Schmutzgeier, Stein-, Schlangen- und Zwergadler), Wölfe, Bären und Wildkatzen bereichern ebenfalls diese einsamen und wilden Landschaften.

Die Beobachtungen erfolgen auf kleinen Spaziergängen, 1-2 etwas anspruchsvollere kleine Wanderungen sind ebenfalls vorgesehen.

Von nur einem Standort aus (Cervera de Pisuerga, 1.000 m NN) erkunden Sie auf Tagesausflügen eine große Vielfalt an Habitaten und Landschaften: Wiesen im Talgrund, Eichen- und Buchenwälder, Heidekraut- und Ginsterfluren, moorige und vernässte Wiesen, "Páramos" (trockene Kalksteinplateaus mit klimaangepasster sehr artenreicher aber niedriger Vegetation) und Berghänge.

Großräumig bewegen Sie sich im Naturpark der "Montaña Palentina", der einige der spektakulärsten Gebiete Nordspaniens umfasst. So finden Sie hier auf weniger als 20 km Distanz Hochgebirgsarten auf 2.400 m Höhe neben Arten mediterraner, karstiger Plateaus.

Die ausgewählten Exkursionen ermöglichen also das Kennenlernen einer großen Zahl an Tag- und Nachtfalterarten, Vögel, einige Säugetierarten und der Flora

1. Tag

Anreise – Bilbao – Cervera Pisuerga

Individuelle Anreise (bis 14:00 Uhr) nach Bilbao. Nach Eintreffen aller Teilnehmer am frühen Nachmittag fahren wir mit unserem Minivan nach Cervera de Pisuerga. Auf dem Weg erhalten Sie bereits einen Eindruck der Landschaften des atlantischen Nordspaniens. Je nach Ankunftszeit können Sie die Hotelumgebung erkunden: das Flüsschen Pisuerga mit Wasseramsel und Gebirgsstelze fließt nahe vorbei und auch der kleine Ort selber mit seinen Bogengängen und alten Häusern ist sehenswert. Gemeinsames Abendessen und Einführung in die folgenden Tage. (-/-/A)

2. Tag

Piedrasluengas

Die Fahrt nach Norden führt uns zum Pass von Piedrasluengas mit einem herrlichen Ausblick auf das zentrale Massiv der Picos de Europa. Die Kalkhänge hier beherbergen einige endemische Pflanzenarten wie den Natternkopf Echium cantabricum, das Mannsschild Androsace cantabrica und das Veilchen Viola palentina.

Aufgrund der Höhe von 1.345 m können hier u. a. folgende Tagfalterarten erwartet werden: Apollo, mehrere Mohrenfalter (Erebia meolans, E. euryale und E. palarica, letzterer ein lokaler Endemit), im Tal dann zahlreiche weitere Arten wie Lilagold-Feuerfalter, Braunfleckiger Perlmuttfalter, Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus serratulae, Spialia sertorius).

Alpenkrähen sowie diverse Greifvogelarten leben hier ebenfalls. (F/-/A)

3. Tag

Tuerces und Covalagua

In geringer Entfernung von Cervera erstrecken sich die Naturschutzgebiete „Tuerces und Covalagua“,  ausgedehnte Karstlandschaften mit bizarren Felsformationen, die über die Jahrtausende von Wasser, Wind und Eis geformt wurden, mit Flusscanyons und riesigen, nur sanft geneigten Kalksteinebenen, die jüngst zum UNESCO-Geopark deklariert wurden.

Eher mediterrane Falterarten wie Saumfleck-Perlmuttfalter, Weißdolch-Bläuling (Polyommatus damon und P. ripartii), Rotbindiger Samtfalter leben hier zusammen mit Apollo und der Schachbrettart Melanargia russiae und dem endemischen Mohrenfalter Erebia palarica.

Wiesenweihe, Wespenbussard, Brachpieper sowie Steinschmätzer sind hier typische Vogelarten.

Wunderbare Ausblicke ergeben sich von diversen Aussichtspunkten! (F/-/A)

4. Tag

Peña Tejedo

Zum Berg "Peña Tejedo" in die subalpine Stufe gelangen Sie mit einem Allradfahrzeug. Kalksteinhänge sowie herrliche Wiesen und Weidelandschaften erwarten uns. Hier leben u. a. mehrere Mohrenfalterarten, Alpenmatten-Perlmuttfalter Boloria pales, Lilagold-Feuerfalter, Apollo, Baumweißling, der endemische Spanische Sonnenröschen-Bläuling Aricia morronensis, Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter und vieles mehr.

Am Nachmittag Exkursion in einem alten Eichenwald, mit Kaisermantel, Großer Perlmuttfalter, Weißbindigem Wiesenvögelchen...

Im Verlauf des Tages bestehen gute Chancen, Schmutzgeier, Wespenbussard, Schlangenadler, Bergpieper und Alpenkrähe zu sehen. (F/-/A)

5. Tag

Schluchten des Ebro und Oberlauf des Rudrón

Heute erkunden Sie den Naturpark "Schluchten des Ebro und Oberlauf des Rudrón", mit einem spektakulären Landschaftsrelief aus Kalksteinschluchten und Hängen, die die Flüsse Ebro und Rudrón gegraben haben. Hier brüten Stein- und Habichtsadler, Gänse- und Mönchsgeier und Uhu. Mediterrane Waldvegetation und Wiesen im Talgrund bieten optimale Bedingungen für das Vorkommen zahlreicher Schmetterlingsarten. Das bedeutendste Vorkommen in Spanien für den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling suchen Sie ebenso auf, wie den Lebensraum des schönen Spiegelfleck-Dickkopffalters. Zu erwarten sind auch Kurzschwänziger Bläuling, Brombeer-Perlmuttfalter und Mädesüß-Perlmuttfalter. Am Nachmittag suchen wir den Lebensraum mit mehreren Kolonien des bedrohten Quendel-Ameisenbläulings auf. Schwalbenschwanz, Kleiner Schillerfalter, Laeosopis roboris und Rotbraunes Wiesenvögelchen Coenonympha glycerion sind ebenfalls zu erwarten. (F/-/A)

6. Tag

Pico Espigüete

Mit einem Allradfahrzeug werden Sie heute auf einer Piste an der Südflanke des Kalksteinmassivs "Pico Espigüete" bis auf 1.800 m hinauf in subalpine Bergwiesen gefahren. Der Gipfel ist 2.450 m hoch. Wer möchte, kann vom Endpunkt der Fahrstrecke aus noch weiter bergauf steigen.

Das Gebiet ist ein wunderschönes Eingangstor zum Kennenlernen einiger "Schmetterlingsspezialitäten" der Kantabrischen Kordillere wie etwa der Mohrenfalter Erebia lefebvrei, Schillernder Mohrenfalter Erebia arvernensis, Alpen-Gelbling, das Wiesenvögelchen Coenonympha dorus, Westlicher Scheckenfalter und Dukatenfalter.

Auf dieser Exkursion treffen wir auch auf zahlreiche Hochgebirgspflanzen und beobachten im Lebensraum alpine Vogelarten wie Alpenbraunelle, Schneefink, Alpendohle und Bergpieper. (F/-/A)

7. Tag

Tal Castillería

Im Tal Castillería wechseln sich kleine Gehölze, Hecken, Wiesen und Weiden ab. Einige dieser Wiesen sind sehr feucht und anmoorig, wo Arten wie Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Randring-Perlmuttfalter, Mädesüß-Perlmuttfalter, Wachtelweizen-Scheckenfalter, Heilziest-Dickkopffalter und Spanischer Sonnenröschen-Bläuling Aricia cramera vorkommen.

Schöne, alte Eichenwälder finden sich hier ebenfalls, ein beeindruckendes Exemplar ist "El Roblón" mit einem Umfang von 16 Metern! Hier haben wir auch Chancen, Arten wie den schönen Zipfelfalter Satyrium esculi, den Kleinen Waldportier und den Kleinen Eisvogel zu sehen. (F/-/A)

8. Tag

Cervera Pisuerga – Bilbao - Rückflug

Rückfahrt nach Bilbao und Heimreise (ab 14:00 Uhr) oder individuelle Verlängerung. (F/-/-)

Termine und Preise

Gerne vermitteln wir Ihnen passende Flüge zu tagesaktuellen Preisen ab etwa 320 € pro Person.

Start Ende Preis EZ Hinweis
01.07.2023 08.07.2023 2.290 € 200 €

Deutscher Reiseleiter Roberto Cabo

Buchen/Reservieren

Eingeschlossene Leistungen

  • ab/bis Bilbao
  • 8 Tage Landprogramm
  • 7 Übernachtungen in einem familingeführtem Hotel
  • 7 Frühstück, 7 Abendessen incl. Wasser und Wein
  • Transfers und Exkursionen laut Programm im Kleinbus
  • Bei 7-9 Teilnehmern werden 2 Fahrzeuge eingesetzt und wo notwendig auch geländegängige Fahrzeuge
  • Alle Eintrittsgebühren
  • alle Sondergenehmigungen für die besuchten Gebiete
  • Deutsche Reiseleitung ab/bis Bilbao

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flüge (können vermittelt werden)
  • Getränke und übrige Mahlzeiten
  • Reiseversicherungen
  • Anschlussflüge
  • Bahnfahrkarten
  • Trinkgelder und persönlche Ausgaben
  • Corona-Tests

Zubuchbare Leistungen

Rail & Fly in der 2. Klasse innerhalb Deutschlands für 79 €

Rail & Fly in der 1. Klasse innerhalb Deutschlands für 159 €

Im Sommer kann auf der Südseite der Kantabrischen Berge mit in der Regel sonnigen und warmen Tagen gerechnet werden. Auf der Nordseite ist es öfters auch wolkig und Niederschläge sind ganzjährig möglich.

Unterkunft in einem sehr angenehmen, kleinen, familiären Hotel in Cervera. Jedes Zimmer mit eigenem Bad.

Frühstück und Abendessen im Hotel oder einem Restaurant in der Nähe.  Mittagessen meist als individuelles Picknick. 

Wir unternehmen zahlreiche Spaziergänge und kleine Wanderungen, der Schwierigkeitsgrad ist aber gering. Jeder mit normaler physischer Kondition wird die Wegstrecken ohne Probleme gehen können.

Allgemeine Informationen zum Reiseland

Auswärtiges Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

Beste Reisezeit: April bis Oktober für Extremadura und Nordspanien

Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen für die Einreise nach Spanien kein Visum. Der Personalausweis bzw. der Reisepass sollten bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Flugdauer: 2 – 5  Stunden

Geld: Landeswährung: EURO. Eurocard, MasterCard und Visa Card werden in größeren Hotels und Restaurants angenommen.

Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind Impfungen nicht vorgeschrieben.

Klima: Das Klima in Spanien ist in diverse Zonen unterteilt. An der Mittelmeerküste, in Südspanien und auf den Balearen herrscht mediterranes Klima: warme bis heiße Sommer, milde Temperaturen von Herbst bis zum Frühjahr. Im Landesinneren, insbesondere in der Hochebene um Madrid, herrscht ozeanisch-kontinentales Klima. Hier gibt es heiße Sommer und empfindlich kalte Winter. Im Norden und Nordwesten herrscht atlantisches Seeklima mit milden Sommern und Wintern.

Mobiltelefon: Die Netzabdeckung für Telefon und Internet ist gut. Die Erreichbarkeit, insbesondere in den Gebirgsregionen, kann eingeschränkt sein. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.

Netzspannung: Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Wechselstrom (50 Hertz). Die Mitnahme eines Adapters ist nicht nötig.

Ortszeit: Kein Unterschied zu unserer Sommer- und Winterzeit.

Sprache: Die Amtssprache ist Spanisch. Es wird verbreitet auch Englisch und teilweise Deutsch gesprochen.

Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor.

Alle Informationen ohne Gewähr.

Reiseleitung für Ihren Wunschurlaub

Roberto Cabo

Die Freude und das Interesse an Tieren und der Natur leiten ihn seit seiner Kindheit.

Geboren 1956 in Frankfurt/M. als Sohn deutsch-spanischer Eltern wuchs er in beiden Kulturkreisen auf. Die Vielfalt der Landschaften und ihre Tierwelt faszinieren ihn seit frühester Jugend und sein naturkundliches Interesse galt bald den Schwerpunkten Vogelbeobachtung, mediterrane Flora und Fauna sowie Ökologie und Naturschutz.

Das Studium der Forstwissenschaft in Göttingen sowie natürlich ein permanentes Selbststudium und Interesse in Sachen Natur und Ökologie tragen weiter dazu bei, dass die Naturbeobachtung in ihrer Gesamtheit zum roten Faden in seinem Leben wird.  Daraus entwickeln sich naturkundliche Reiseausarbeitungen und Reiseleitungen im Auftrag spezialisierter Veranstalter sowie Organisationen wie z. B. der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und dem Institut für Wildbiologie und Jagdkunde der Universität Göttingen.

1990 erschien im BLV-Verlag in München der von ihm verfasste Band "Reiseführer Natur Spanien". Im Herbst 2008 folgt dann im Tecklenborg Verlag eine Neuauflage mit dem Titel „terra NaturReiseführer Spanien“. Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich.

Generelle Informationen

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass angesichts der weltweiten COVID-19-Pandemie weiterhin Risiken bei internationalen Reisen bestehen, insbesondere für Personen ohne vollständigen Impfschutz sowie vulnerable Personengruppen. Bestimmungen zur Einreise oder internationale Verkehrsverbindungen können sich mit der Pandemielage schnell ändern.

Seit Juni 2022 ist die 3G-Regel bei der Einreise nach Deutschland ausgesetzt, d.h. Einreisende müssen nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Die zunächst bis Ende September gültige Verordnung wurde inzwischen bis zum 31.01.2023 verlängert. Gilt in mindestens einem von zwei Ländern Maskenpflicht im Flugverkehr, so gilt diese auch auf dem Flug. Die Umsetzung liegt bei der durchführenden Airline und kann daher abweichend sein. Reisenden wird empfohlen stets mindestens eine Maske mit sich zu führen. Für Informationen zur Maskenpflicht, siehe entsprechende Kategorie.

Informationen zur Einreise

Sofern Testpflichten bestehen, sind Kinder und Jugendliche nicht grundsätzlich davon befreit.

Seit 02.06. muss kein Nachweis mehr bei der Einreise vorgelegt werden.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für Genesene bei Einreise.

Vor Reiseantritt ist 48h vorher auf dem Online-Portal zu prüfen, ob die Generierung eines QR-Codes zur Einreise weiterhin nötig ist. Medienberichten zufolge genügt im Normalfall die Vorlage des Digitalen COVID-Zertifikats der EU.

Die Einreise nach Spanien ist grundsätzlich gestattet. Die Einreiseregeln wurden am 07.04. weiter vereinheitlicht und gelten aktuellen Angaben zufolge bis 15.06.; internationale Risikogebiete innerhalb der EU/EEA gibt es nicht mehr.

An den Grenzen erfolgt eine umfassende Gesundheitskontrolle (u.a. Temperaturmessung). Personen mit einer erhöhten Temperatur (über 37,5 °C) oder anderen gesundheitlichen Auffälligkeiten werden einer näheren Untersuchung unterzogen. Eine Einreise ist auf dem Landweg über Frankreich, Portugal und Marokko (Ceuta und Melilla seit 17.05.) möglich. Die spanischen Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe geöffnet. Autonome Regionen haben die Befugnis zusätzliche eigene Anmeldeerfordernisse zu erlassen.

Der Fährbetrieb zwischen Marokko und Spanien wurde wieder aufgenommen. Es werden Tangier Med und Tangier-City auf marokkanischer Seite und Algeciras und Tarifa auf spanischer Seite wieder angelaufen.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht bei unvollständigem Impfschutz bei Einreise.

Die Durch- und Weiterreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten ist gestattet, Nachweise müssen nicht vorgelegt werden.

Bei COVID-19-Symptomen können Gesundheitskontrollen durchgeführt werden.

Für eine Weiterreise nach Portugal sind die Einreisebestimmungen Portugals zu beachten.

Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Test-Vorschriften und eventuellen Ausnahmen für geimpfte Transitreisende finden sich (sofern verfügbar) in den jeweiligen Kategorien.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht bei vollständigem Impfschutz bei Einreise.

Vor Ort

Strandsport ist mit Mindestabstand von 2 Metern erlaubt. Fitnesscenter haben mit Kapazitätsbeschränkung und unter Einhaltung von Hygieneregeln geöffnet. Unter Umständen werden Kontaktinformationen zum Zwecke der Rückverfolgung bis zu 4 Wochen aufbewahrt.

Nachtclubs und Diskotheken sowie Sport-, Freizeit und Kultureinrichtungen dürfen öffnen.

An spanischen Flughäfen gelten zahlreiche Hygiene- und Abstandsregeln (inkl. Maskenpflicht).

Aussagen einzelner Fluggesellschaften zufolge gilt die Maskenpflicht auch auf Flügen von und nach Spanien.

Städtische und interregionale Verkehrsdienste (d.h. Busse und Züge) haben den Betrieb wieder aufgenommen, es kommt aber weiterhin zu Einschränkungen. Es gilt eine Maskenpflicht. Verkehrsbetriebe müssen Kontaktinformationen der Fahrgäste zum Zwecke der Rückverfolgung bis zu 4 Wochen aufbewahren.

Geschäfte haben unter Einhaltung von Hygiene-und Sicherheitsregeln geöffnet. Die Kontaktinformationen der Kunden müssen bis zu 4 Wochen zum Zwecke der Rückverfolgung aufbewahrt werden.

In Restaurants und anderen gastronomischen Betriebe gelten eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Sperrstunde kann in den Regionen unterschiedlich sein.

Mit verschärften Maßnahmen sind Hotels und Beherbergungsunterkünfte wieder geöffnet. Es gelten Auslastungsbeschränkungen in den Gemeinschaftsbereichen und Innenbereichen von Restaurants von 50%. Bei Positivtestungen und einer einhergehenden Verlängerung der Quarantäneunterkünfte kann es aufgrund hoher Auslastung zu Engpässen beim Suchen und Finden einer Unterkunft kommen.

Bei einem positiven COVID-19-Test sollten Reisende in ihrer Unterkunft bleiben und die entsprechende Hotline anrufen (Andalusien: +34 955 545 060; Balearen: +34 971 211 991; Kanaren: +34 928 301012 für Gran Canaria, +34 922 470012 für Santa Cruz de Tenerife; Katalonien: +34 933 039 944). Eine verpflichtende Isolation ist nicht mehr vorgesehen.

Bei Verdachtsfällen ist es nicht erforderlich, eine Meldung zu unternehmen.

Vor Ort gibt es keinerlei abweichende Erleichterungen.

Es bestehen derzeit keine COVID-19-bezogenen 3G-Einschränkungen.

Je nach Infektionsgeschehen können die Regelungen in den Regionen abweichen.

Reisen innerhalb des Landes sind uneingeschränkt möglich. Eine Übersicht über die aktuellen Regelungen findet sich auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums. Derzeit befinden sich alle Regionen Spaniens auf Risiko-Level 1.

Die Regionalregierungen aller autonomen Gemeinschaften können eigenständig Maßnahmen ergreifen, aufgrund örtlicher Infektionsherde können etwa Mobilitätsbeschränkungen (etwa bzgl. touristischer Einreisen, Transit zur Weiterreise in nicht betroffene Gebiete, etc.) eingeführt werden. Einzelheiten zu den Regeln in Madrid stellt die Comunidad de Madrid zur Verfügung.

Die Maskenpflicht gilt nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in medizinischen Einrichtungen.

Darüber hinaus gilt ein landesweites Rauchverbot an Orten, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Weiterhin ist der Alkoholkonsum im Freien untersagt.

Es gelten unterschiedliche, regionale Bestimmungen.

7-tages Inzidenz:

Aktueller Wert: 41. Vorwoche: 39

Datenquelle: Our World in Data / European Center for Disease Control. Die Daten liegen nur auf Länderebene vor und werden täglich aktualisiert.

Ein-/Rückreise nach Deutschland

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für Genesene bei Ein-/Rückreise.

Genesene sind bundesweit von Quarantäne- und Testpflichten befreit, es sei denn, sie sind aus einem Virusvarianten-Gebiet nach Deutschland eingereist. Genesene benötigen einen Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal 3 Monate zurückliegt. Genesene dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Weitere Informationen stellt die Bundesregierung zur Verfügung.

Für Reisende, die aus einem risikofreien Gebiet einreisen, besteht keine Anmeldepflicht über die digitale Einreiseanmeldung bei Rückkehr nach Deutschland. Die genauen Regelungen können Sie dem Merkblatt des Gesundheitsministeriums entnehmen.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht bei unvollständigem Impfschutz bei Ein-/Rückreise.

Es handelt sich laut Robert Koch-Institut um ein risikofreies Gebiet, entsprechend gibt es keine Quarantänepflicht nach der Rück-/Einreise nach Deutschland.

Es handelt sich laut Robert Koch-Institut um ein risikofreies Gebiet, entsprechend gibt es keine Quarantänepflicht nach der Rück-/Einreise nach Deutschland.

Gesamthafte Einstufung als risikofreies Gebiet laut Robert Koch-Institut.

Es besteht keine Testverpflichtung nach der Einreise nach Deutschland.

Es besteht keine Testverpflichtung vor Einreise nach Deutschland.

Seit 31.05. ist die Pflicht aufgehoben bei Einreise einen negativen Test, eine Impfung oder eine Genesung nachzuweisen.

Weitere Informationen zur neuen Einreiseverordnung finden sich bei der Bundesregierung.

Informationen zu Covid-19-Tests in Spanien (Testzentren & Kosten) finden Sie hier.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht bei vollständigem Impfschutz bei Ein-/Rückreise.

Geimpfte sind bundesweit von Quarantäne- und Testpflichten befreit. Weitere Informationen stellt die Bundesregierung zur Verfügung.