Anja Community Reserve in Madagaskar

Sie möchten die so beliebten Katta-Lemuren mit den langen Ringelschwänzen erleben? Dann sollten Sie den etwa 60 km südlich von Fianarantsoa gelegenen „Anja-Park“ in der Nähe der Stadt Ambalavao, bekannt durch den großen Zebu-Viehmarkt, nicht links liegen lassen. Das Naturreservat „erbte“ seinen Namen von der Anja Miray Association, die 1999 von jungen Menschen der Gegend gegründet wurde: als Antwort auf die immer weiter fortschreitende Zerstörung von Madagaskars Wäldern durch Brandrodung, die zu Erosion und Wassermangel führte. Mit Hilfe der madagassischen Regierung und der Finanzierung durch verschiedene ausländische Organisationen (u.a. WWF) konnte Wald aufgeforstet und die Bevölkerung über Ökotourismus aufgeklärt werden. Heute kann sich die Organisation um vieler Projekte kümmern, die der dortigen Bevölkerung zugutekommen (z.B. Schulbau, Fortbildung von Frauen, Malariavorsorge, Arbeitsplätze für Wegbegleiter im Reservat).

Sie möchten die so beliebten Katta-Lemuren mit den langen Ringelschwänzen erleben? Dann sollten Sie den etwa 60 km südlich von Fianarantsoa gelegenen „Anja-Park“ in der Nähe der Stadt Ambalavao, bekannt durch den großen Zebu-Viehmarkt, nicht links liegen lassen. Das Naturreservat „erbte“ seinen Namen von der Anja Miray Association, die 1999 von jungen Menschen der Gegend gegründet wurde: als Antwort auf die immer weiter fortschreitende Zerstörung von Madagaskars Wäldern durch Brandrodung, die zu Erosion und Wassermangel führte. Mit Hilfe der madagassischen Regierung und der Finanzierung durch verschiedene ausländische Organisationen (u.a. WWF) konnte Wald aufgeforstet und die Bevölkerung über Ökotourismus aufgeklärt werden. Heute kann sich die Organisation um vieler Projekte kümmern, die der dortigen Bevölkerung zugutekommen (z.B. Schulbau, Fortbildung von Frauen, Malariavorsorge, Arbeitsplätze für Wegbegleiter im Reservat).

Das eigentliche Anja-Reservat besteht aus einer etwa 30 ha großen felsigen Landschaft mit Trockenwald, die am Fuße der fast 500 m hohen imposanten Granitformation der „Drei Schwestern“ liegt. Im „Anja-Park“ lebt die größte Katta-Population Madagaskars, so dass Sie diesen putzigen Feuchtnasenaffen auf jeder der zu wählenden Routen begegnen sollten. Dazu verschiedenen Vögeln wie Turteltaube oder Madagaskar-Weber, Reptilien wie dem Teppich-Chamäleon oder einer Baumboa und diversen Pflanzen, die in der örtlichen Heilkunde Verwendung finden. Hier erwartet Sie nicht nur eine herrliche Naturwanderung, sondern Sie können auch erfahren, wie eine örtliche Gemeinschaft ihre natürliche Umwelt erfolgreich und nachhaltig schützt – zum Wohle aller.