Estland

Estland

Wie bei allen DUMA-Reisen liegt auch bei der Reise durch Estland der Schwerpunkt speziell in der Natur. Die Naturreise durch Estland führt in die interessantesten Naturgebiete, in denen Sie die Tierwelt und die Pflanzenwelt in freier Natur erleben können.

Estland ist das kleinste der drei baltischen Länder. Dennoch verfügt Estland über eine beeindruckende Natur und eine seltene Tierwelt. Zahlreiche Wälder, Wiesen und Hochmoore sind ein Muss für jede Estland Naturreise. Ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz. Die beiden größten Nationalparks – Lahemaa und Matsalu – bieten ganz besondere Naturerlebnisse. Braunbären, Elche, Luchse und ca. 280 verschiedene Vogelarten sind dort heimisch. Sie dürfen auf keiner Reise fehlen.

Die wichtigsten Reiseinformationen, auch zu den Naturhöhepunkten, finden Sie in unseren Estland Reise-Tipps.

Estland Reisen – Unsere Top 5 Naturziele

Estland bietet unvergleichliche Orte, um die Natur und Tierwelt zu erleben. Sei es in einem der größeren Nationalparks des Landes oder in der näheren Umgebung bekannter Städte wie Tallinn und Haapsalu. Die estnische Hauptstadt ist regelmäßiger Ausgangspunkt für Naturreisen. Unsere empfohlenen Naturziele liegen nördlich und westlich davon.

1) Matsalu Nationalpark

Im Nordwesten von Estland liegt der Nationalpark Matsalu. Das Gebiet wurde 2004 zum Nationalpark ernannt. Es umfasst eine Fläche von 486 km². Die Kreisstadt Haapsalu liegt in unmittelbarer Nähe. Der ehemalige Kurort ist das „Tor zum Nationalpark“. Zum Park selbst zählt die Bucht von Matsalu, das Kasari-Mündungsgebiet und etwa 50 teils unbewohnte Inseln.

Die Region ist ein bedeutender Haltepunkt für Vögel auf ihrem Herbstzug aus der Arktis in Richtung Süden. Allein 20.000 Kraniche rasten hier regelmäßig auf ihrer ostatlantischen Route. Die niedrigen Küstenwiesen sind wichtige Nistplätze für Watvögel wie Brachvogel, Kiebitz und Wasserläufer. Wanderwege erschließen den Park. Beobachtungstürme erleichtern den Blick auf das Vogelleben. Matsalu ist ein Paradies für Ornithologen.

Matsalu gehört zum Meeresschutzgebiet Väinameri, dem Seegebiet zwischen den Inseln Saaremaa, Hiiumaa, Muhu, Vormsi und der Festlandküste. Reisende sollten zwei Besuchstage für den Matsalu Nationalpark und sein Inselgebiet einplanen.

2) Insel Hiiumaa

Hiiumaa (Dagö) ist mit fast 1.000 km2 die zweitgrößte Insel Estlands. Nur die Insel Saaremaa (Ösel) ist größer. Naturreisende nutzen Hiiumaa als Ausgangspunkt für Bootsfahrten zur Robbenbeobachtung. Von Hiimuaa aus geht es per Boot zur Robben-Exkursion. Die Bestände der Ostsee-Kegelrobben haben sich in den letzten Jahren leicht erholt. Somit können Naturreisende die neugierigen Meeresbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Wesentlich mehr Glück benötigen sie, um die ebenfalls hier beheimateten, seltenen Ringelrobben zu sehen. Versierte Bootsführer bringen Naturreisende zu den interessanten Robben-Plätzen.

3) Kasari Delta

Der Kasari Fluss hat seine Quelle nahe der Ortschaft Kohila. Er mündet nach 112 km in die Bucht von Matsalu. Das Mündungsdelta ist Teil des Matsalu-Nationalparks und der Kasari fließt dort in die Ostsee. Estland-Reisende schätze vor allem die Flora und Fauna im Mündungsgebiet. Gras, Röhricht und Binsen bieten Wat- und Wasservögeln ideale Bedingungen, um ihre Jungen aufzuziehen. Am Rande der Moor- und Waldgebiete lassen sich Elche beobachten.

4) Lahemaa Nationalpark

Estlands größter Nationalpark liegt an der Nordküste, etwa eine Autostunde von Tallinn entfernt. Der Lahemaa Nationalpark misst eine Fläche von 700 km². Lahemaa bedeutet Land der Buchten, mit beeindruckenden Landschaften für Natur-Reisende. Von Sand- und Felsküsten über stille Hochmoore bis zu dichten Nadelwäldern, in denen Wildschweine, Braunbären und Luchse leben: Lahemaa gehört zu den letzten Schutzgebieten für Säugetiere in Europa.

Etwa 700 Bären streifen durch die umliegenden Wälder und Moore von Lahemaa. Unweit des Nationalparks liegt Alutaguse. Hier lebt die größte Braunbär-Population. Und zwischen alten Fichten, Kiefern und Zitterpappeln steht eine Bären-Beobachtungshütte – der ideale Standort für Natur-Reisende. Die Hütte ist gut isoliert und eigens für die Bärensichtung konstruiert.

Ein Aufenthalt beginnt am Nachmittag und geht über Nacht bis zum nächsten Morgen. In dieser Zeit zeigen sich manchmal auch Marderhunde, Füchse und Wildschweine.

5) Tallinn

Tallinn ist Moderne und Tradition. Estlands Hauptstadt liegt direkt am Finnischen Meerbusen. Alle, die auf einer Naturreise Estland kennenlernen möchten, sollten sich noch Zeit für die Europäische Kulturhauptstadt von 2011 nehmen. Die aufregende Mischung aus Alt und Neu beeindruckt stets Tallinn-Besucher auf ihrer Estland-Reise.

Viele Häuser aus dem 15. Jahrhundert sind in ihrer ursprünglichen Größe und Form erhalten. Tallinns Altstadt ist wohl das intakteste Stadtzentren aus der Hansezeit. Wichtige Regierungsgebäude und repräsentative Kirchen sind unversehrt. Auf dem Tallinner Domberg steht das Castrum Danorum. Heute dient es als Parlamentssitz. Nur einen Steinwurf entfernt liegt das moderne Geschäftszentrum. Trendige Stadtviertel schließen sich an und vermitteln Estland Reisenden das besondere Flair einer modernen Metropole. 

Unsere 5 praktischen Reisetipps für Estland

* Einige Tiere zeigen sich meist nur frühmorgens oder am Abend. Wenn Sie Ihre Estland Naturreise auswählen, dann achten Sie bewusst auf Natur-Exkursionen zu diesen „Rand-Zeiten“.

* Neben Reiseleitung und Tourenverlauf entscheidet die maximale Teilnehmerzahl über den Erfolg einer Kleingruppen-Reise. Wir finden, eine Estland Natureise sollte auf maximal 7 Teilnehmer begrenzt sein.

* Planen und reservieren Sie Ihre Bärenbeobachtung unbedingt vor Beginn Ihrer Naturreise nach Estland. Bärenhütten haben begrenzte Beobachtungsplätze. Übernachtungs-Kapazitäten sind während der Naturreise-Saison schnell belegt.

* Eine Naturreise in den Lahemaa Nationalpark sollte nicht nur zur Bärenbeobachtung sein. Die vier großen Halbinseln von Lahemaa sind Juminda, Vergi, Pärispea und Käsmu. Insbesondere Hochmoor-Wanderungen in Käsmu sind ein tolles Naturerlebnis auf Ihrer Estland-Reise.

* Möchten Sie Vögel, Landsäugetiere und Robben näher beobachten, sollten Sie Ihr Fernglas mitnehmen.

Estland Naturreisen: Geld, Versicherung, Medikamente?

Estland ist seit 2004 Mitglied der EU und seit 2011 auch Mitglied der Europäischen Währungsunion. Seitdem gilt in Estland der Euro als Währungseinheit. Estland-Reisende bezahlen vor Ort bequem mit dem Euro. An den Geldautomaten sind weit verbreitet. Dort können Sie meistens mit EC-Karte und PIN-Nummer Bargeld abheben. Naturreisende sollten in ländliche Regionen immer etwas Bargeld dabei haben. Internationale Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.

Bitte prüfen Sie vor Ihrer Estland Naturreise den aktuellen Reiseschutz. Eine ausreichende Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholschutz ist für Naturreisen nach Estland ratsam. Empfehlenswert ist eine Reiserücktrittskosten-Versicherung. Mit den Angeboten der ERGO sind Sie gut gerüstet.

Es werden für die Einreise aus Deutschland keine Impfungen vorgeschrieben. Empfehlenswert sind die üblichen Standard-Impfungen gemäß dem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts. Darüber hinaus sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder Ihrem Apotheker über eine geeignete Estland Reiseapotheke. Dazu gehören Medikamente gegen Reisekrankheit, Durchfall, Fieber und Schmerzen. Mittel gegen Erbrechen, Übelkeit sowie Desinfektion- und Insektenschutzmittel sind ratsam. Für Ihre Estland Naturreise sollten Sie Ihre persönlichen Medikamente in ausreichender Menge mitnehmen. Am besten packen Sie diese mit Ihren Impfpass zusammen ins Handgepäck.

Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für Ihre Estland-Reise finden Sie beim deutschen Auswärtigen Amt. 

Ihre Reiseliteratur zur Estland Naturreise

Falls Sie sich optimal auf Ihre Estland Naturreise vorbereiten wollen, empfehlen wir folgende Reise-Bücher:

* Estland Reiseführer von Christian Nowak
* Estland: Reiseführer für individuelles Entdecken von Alexandra Frank
* Baltische Länder – Lettland, Litauen, Estland von Claudia Marenbach

Ob Tierliebhaber, Fotograf oder Naturfreund – auf einer Estland Naturreise ist für jeden Naturliebhaber etwas dabei. Besuchen Sie die Heimat der Braunbären, Elche und Robben zur besten Reisezeit. Wir von DUMA Naturreisen stehen Ihnen gerne zur Verfügung.


Aktuelle COVID-19 Reisebestimmungen

Generelle Informationen

Achtung! Seit 09.01. gilt erneut eine Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Estland. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein Reiseverbot, wie richterlich festgestellt wurde (Amtsgericht Leipzig).

Seit dem 24.11. gilt auf allen Flügen von, über und nach Deutschland die 3G-Regel. Damit müssen auch Reisende ab 6 Jahren, die aus Deutschland abfliegen, vor Antritt der Reise und unabhängig von den Einreisebestimmungen des Ziellandes einen Impf-, Immunitäts- oder Testnachweis vorlegen.

Informationen zur Einreise

Auch bei Einreise durchführbar: PCR-Test.
Personen bis zum Alter von einschließlich 11 Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Reisende aus Deutschland, Österreich oder Schweiz müssen sich bei Einreise auf COVID-19 testen lassen. Alternativ kann bereits vorher ein Test durchgeführt und bei Einreise vorgelegt werden (PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden oder Antigentest, nicht älter als 48 Stunden). Der Testnachweis sollte (falls von der Test-Station/Apotheke/etc. angeboten) auch die Pass-/Personalausweisnummer des/der Reisenden enthalten, da dies von einigen Airlines für die Beförderung verlangt wird. Wir weisen darauf hin, dass manche Länder generell nur einen im Labor bearbeiteten und ausgewerteten »RT-PCR-Test« für die Einreise akzeptieren. Andere PCR-Tests wie z.B. Express-PCR-Test, PoC-PCR-Test oder PCR-Schnelltest können mitunter dazu führen, dass die Einreise verweigert wird.

Wer auf dem Landweg aus einem Risikoland einreist, kann einen Termin für einen Covid-Test vereinbaren (falls die Quarantänezeit verkürzt werden soll). Die beiden Labore SYNLAB und Medicum sind anerkannte Testlabore der Regierung. Von der Testverpflichtung sind jene Personen ausgenommen, die nachweislich in den vergangenen sechs Monaten entweder eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben oder geimpft worden sind.

Reisende aus Omikron-Risikoländern sind verpflichtet, unmittelbar nach Einreise einen PCR-Test durchzuführen.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für Genesene bei Einreise.

Alle Personen, die nach Estland einreisen, müssen eine sogenannte Passenger Locator Form einreichen. Dieser muss maximal 72 Stunden vor Einreise elektronisch ausgefüllt werde.

Der Übertritt der Grenze mit Russland muss elektronisch angemeldet werden.

Land- und Seegrenzen können passiert werden und Einreisen nach Estland sind grundsätzlich möglich, unterliegen je nach Herkunftsland allerdings einer Quarantänepflicht (s. 'Quarantäne bei Einreise). Bis mindestens 23.01. werden Deutschland, Österreich und die Schweiz der roten Kategorie zugeordnet. Die Liste der europäischen Länder mit den entsprechenden COVID-19-Koeffizienten werden wöchentlich vom Außenministerium veröffentlicht.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für teilweise Geimpfte bei Einreise.

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht eine 7-tägige Quarantänepflicht.

Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn frühestens 6 Tage nach dem ersten Test ein zweiter durchgeführt wird. Liegt bei der Einreise bereits ein negativer PCR-Test vor, der nicht älter als 72 Stunden ist, so darf der zweite Test an Tag 3 des Aufenthaltes durchgeführt werden. Lassen sich Reisende erst bei Einreise testen, ist eine weitere Testung erst an Tag 7 möglich. Bei negativem Ergebnis wird die Quarantäne aufgehoben.

Für Einreisen aus europäischen Ländern, deren Koeffizient unter 200 Neuinfektionen (pro 100.000 Einwohner/14 Tage) liegt, ist die Einreise ohne verpflichtende Quarantäne möglich.

Bei Transitreisen durch Estland sollten Übernachtungen unterbleiben.

Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Test-Vorschriften und eventuellen Ausnahmen für bereits geimpfte Transitreisende finden sich (sofern verfügbar) in den jeweiligen Kategorien.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte bei Einreise. Die Impfung muss 15 Tage vor Einreise abgeschlossen worden sein. Der Nachweis über den vollständigen Impfschutz bleibt nach der letzten Impfung 365 Tage lang gültig.

Ab 01.02.2022 sind Impfnachweise nur noch 9 Monate gültig.

Laut estnischen Behörden entfällt für Reisende, die nachweislich gegen Covid-19 geimpft wurden, die Test-und Quarantänepflicht.

Die Zeitabstände nach der letzten Impfdosis, nach denen eine Impfung als vollständig gilt, sind unterschiedlich: Sie betragen 7 Tage für Pfizer/BioNTech Comirnaty, 15 Tage für AstraZeneca / Vaxzevria, 14 Tage für Moderna, 14 Tage für Johnson & Johnson / Janssen (nur 1 Dosis nötig) sowie 21 Tage für Sputnik.

Zahlreiche Länder akzeptieren nur Impfstoffe von bestimmten Herstellern. Eine Übersicht bietet die folgende Webseite. Verbindliche Auskünfte können jedoch nur die Botschaften, Konsulate und nationalen Behörden der einzelnen Länder erteilen.

Vor Ort

Diverse Kultureinrichtungen sind wieder unter Auflagen geöffnet. Sportliche Aktivitäten dürfen in geschlossenen Räumen mit bis zu 25 Personen stattfinden. Theatervorstellungen, Kinovorführungen, Ausstellungen sowie weitere Versammlungen sind mit bis zu 600 Personen im Innenraum, und maximal 1000 Personen im Außenbereich gestattet.

Verbindungen nach Deutschland bestehen mit Lufthansa und Air Baltic. Während des Fluges besteht Maskenpflicht. Der Flughafen Tallin hat diverse Flugverbindungen wieder aufgenommen.

Im öffentlichen Nahverkehr gilt die Maskenpflicht.

Nicht lebensnotwendige Geschäfte dürfen seit dem 03.05. wieder öffnen.

Gastronomische Betriebe dürfen ihre Innen- und Außenbereiche öffnen. Es gilt eine Sperrstunde ab Mitternacht.

Seit 01.11. gilt eine Sperrstunde in Bars ab 23 Uhr.

Die estnische Corona-App 'HOIA' kann auch im europäischen Ausland genutzt werden.

Personen, die engen Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten hatten, müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Es besteht die Möglichkeit am 10. Tag einen Test durchführen zu lassen.

Vor Ort gibt es Erleichterungen für Genesene und negativ Getestete.

Es gilt in zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel: Der Zugang zu Veranstaltungen, der Gastronomie, sowie Freizeit-, Kultureinrichtungen und Sportstätten ist nur für Geimpften und Genesenen gestattet. Ausnahmen gelten für Kinder unter 12 Jahren und drei Monaten.

Es gibt keine Bewegungseinschränkungen innerhalb des Landes.

Es gilt eine Maskenpflicht im ÖPNV und in geschlossenen Räumen des öffentlichen Lebens. Es gilt die sogenannte 2+2-Regel in vielen öffentlichen Gebäuden: Nicht mehr als 2 Personen dürfen sich zusammen in geschlossenen Räumen aufhalten, ein Abstand von 2 Metern zu anderen Personen muss eingehalten werden.

Seit 09.08. dürfen organisierte Veranstaltungen mit Hygienekonzept in geschlossenen Räumen mit bis zu 6.000 Personen und Veranstaltungen im Freien mit bis zu 12.000 Teilnehmern stattfinden.

7-tages Inzidenz:

Aktueller Wert: 1365. Vorwoche: 945

Datenquelle: Our World in Data / European Center for Disease Control. Die Daten liegen nur auf Länderebene vor und werden täglich aktualisiert.

Ein-/Rückreise nach Deutschland

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für Genesene bei Ein-/Rückreise.

Genesene sind bundesweit von Quarantäne- und Testpflichten befreit, es sei denn, sie sind aus einem Virusvarianten-Gebiet nach Deutschland eingereist. Genesene benötigen einen Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal 3 Monate zurückliegt. Genesene dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Weitere Informationen stellt die Bundesregierung zur Verfügung.

Reisende, die auf dem Land-, Luft- oder Seeweg nach Deutschland einreisen und sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet ausgewiesenen Region aufgehalten haben, müssen sich vor der Einreise digital registrieren. Die Bestätigung (PDF) ist dem Beförderer vorzuzeigen. Die Angaben werden automatisch an die zuständigen Gesundheitsbehörden am Zielort weitergeleitet. Für Reisende, die aus einem risikofreien Gebiet einreisen, besteht keine Anmeldepflicht bei Rückkehr nach Deutschland. Die genauen Regelungen sowie Ausnahmen (z.B. für Transitreisende) können Sie dem Merkblatt des Gesundheitsministeriums entnehmen.

Für teilweise Geimpfte gibt es keine Ein-/ Rückreiseerleichterungen.

Seit dem 13.05. ist die Einreisequarantäne bundeseinheitlich durch die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) geregelt. Seit dem 01.08. endet die häusliche Quarantäne generell automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Webseite des Robert Koch Instituts gelistet ist (Entlistung).

Einreise aus einem Hochrisikogebiet: Nachweis über Test muss verkehrsmittelunabhängig immer vor Einreise vorgelegt werden. Ein erneuter Test nach 5 Tagen ermöglicht frühzeitig eine Beendigung der 10-tägigen häuslichen Quarantäne. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch. Ein Nachweis über abgeschlossene Impfung oder Genesung befreit zudem von der Test- und Quarantänepflicht. (Upload erforderlich auf Einreiseportal der Bundesrepublik).

Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet: In jedem Fall Quarantänezeit nach Einreise für 14 Tage. Bei Nichtbeachtung muss mit empfindlichen Geldbußen gerechnet werden. Bei Herabstufung des Virusvariantengebietes noch während der Absonderungszeit in Deutschland gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisiko- bzw. risikofreie Gebiete.

Hinweise für Geimpfte und Genesene: Geimpfte müssen einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Seit der letzten erforderlichen Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Genesene benötigen einen Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Reisende dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

Gesamte Einstufung als Hochrisikogebiet laut Robert Koch-Institut.

Es besteht keine Testverpflichtung nach der Einreise nach Deutschland.

Für Einreisen nach Deutschland besteht auf dem Luft-, Land- und Seeweg eine Testverpflichtung. Der Test muss 48 Stunden vor Einreise durchgeführt worden sein.

Seit dem 1. August müssen alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, unabhängig vom Verkehrsmittel den Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder einen negativen Test erbringen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Voraufenthalt in einem Risiko- oder risikofreien Gebiet erfolgte. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden und muss Airlines bereits vor der Beförderung vorgelegt werden.

Der Test (PCR-, LAMP-, TMA- oder Antigentest) darf seit 22.12. höchstens 48 Stunden vor Anreise vorgenommen worden sein. Antikörper-Tests sind nicht zulässig.

Bei Flugreisen sollte der Testnachweis in jedem Fall die Pass-/Personalausweisnummer des/der Reisenden enthalten, da dies von einigen Airlines für die Beförderung verlangt wird.

Für Lieferverkehr, Berufspendler und weitere Personengruppen können Ausnahmen bestehen. Kinder unter 6 Jahren sind von Testvorschriften ebenfalls ausgenommen.

Abweichende Regelung für Virusvarianten-Gebiete: Hier ist ausschließlich ein PCR-Test gültig; Antigen-Tests sind nicht mehr zugelassen.

Weitere Informationen zur neuen Einreiseverordnung finden sich bei der Bundesregierung und beim Bundesgesundheitsministerium

Rückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten müssen generell bereits bei der Einreise die entsprechenden Testnachweise vorlegen. In diesem Fall ist nur ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) zugelassen. Ein Impf- bzw. Genesenennachweis ersetzt nicht das negative Testergebnis. Kinder unter 6 Jahren sind ausgenommen.

Bei der Rückkehr aus Virusvarianten-Gebiete gibt es außerdem keine Ausnahmen für Lieferverkehr, Berufspendler und weitere Personengruppen.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte bei Ein-/Rückreise. Die vollständige Impfung muss 14 Tage vor Einreise erfolgt sein.

Geimpfte sind bundesweit von Quarantäne- und Testpflichten befreit. Dies gilt jedoch nicht bei der Einreise aus Virusvarianten-Gebieten. Geimpfte müssen einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Seit der letzten erforderlichen Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. (Achtung: In Deutschland sind bisher nur vier Impfstoffe – BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson – zugelassen. Als vollständig geimpft gelten nur Personen, die eines der zugelassenen Vakzine verabreicht bekommen haben.) Geimpfte dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Weitere Informationen stellt die Bundesregierung zur Verfügung.