Kinabatangan Wildlife Sanctuary in Borneo

Das Kinabatangan-Wildlife-Sanctuary wurde 1997 eingerichtet. Das Schutzgebiet umfasst ca. 27.000 ha und ist im Wesentlichen ein schmaler Wildtierkorridor entlang des gleichnamigen Flusses. Der Kinabatangan ist der größte Fluss von Sabah, Bundesstaat auf der Insel Borneo. Der Fluss entspringt im südwestlichen Sabah und schlängelt sich fast 600 km durch das Tiefland. Er mündet an der Ostküste in die Sulus-See. Der umliegende Wald ist ein Mosaik aus Auwäldern, Altwasserseen, Sümpfen und Mangroven.

Das Kinabatangan-Schutzgebiet ist Lebensraum für Borneos endemische Orang Utans und Nasenaffen. Seltene Borneo-Zwergelefanten und Salzwasserkrokodile kommen zur Futtersuche ans Flussufer. Über 200 Vogelarten sind hier zu finden. Dazu gehören Nashornvogel, Schlangenhalsvogel, mehrere Reiherarten, der Sunda-Kuckuck; außerdem Falken, Fischadler und Spinnenjäger. In den Auwäldern leben Gibbons, Makaken, Silberlanguren und Langsamloris.

Das Kinabatangan-Wildlife-Sanctuary gilt zu Recht als einer der besten Hotspots zur Wildtierbeobachtung und Naturfotografie in Südostasien. Lodges entlang des Kinabatangan und seiner Nebenarme sind Ausgangspunkt für Boots-Safaris in der Morgen- und Abenddämmerung. Mehrtägige Touren beginnen in Sandakan und sollten zwei verschiedene Lodge-Aufenthalte in der Gegend um Abai und Sukau enthalten. Unterkünfte sollten Nachtwanderungen auf Plankenwegen rund um die Lodge anbieten.

Unser Tipp: Planen Sie mindestens drei Tag für das Kinabtangan-Wildlife Sanctuary.