Aberdare-Nationalpark in Kenia

Der Aberdare-Nationalpark liegt im zentralen Hochland von Kenia. Lord Aberdare, ehemaliger Präsident der britischen Royal Geographic Society, war sein Namensgeber. Heute wird der Park offiziell Nyandarua-Nationalpark genannt. Dies bedeutet „Trockenhütte" in der Volkssprache der Kikuyu. Diese Namengebung beschreibt die Umrisse der Aberdare-Gebirgskette.

Der Aberdare-Nationalpark gehört zu den über 60 Nationalparks, Reservaten und Schutzgebieten (Sanctuaries) in Kenia. Der Kenya Wildlife Service (KWS) verwaltet seit 1990 diese Naturräume und schützt damit Kenias artenreiche Tierwelt. Der Aberdare-Nationalpark zählt zu der höchsten Schutzstufe der Nationalparks.

Highlights

  • Nationalpark mit höchster Schutzstufe
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Addo-Elephant-Nationalpark in Südafrika

Der Name ist Programm: Der Addo-Elephant-Nationalpark wurde 1931 gegründet, um den damals dort übrig gebliebenen 11 Elefanten Lebensraum zu bieten – auf etwa 8.000 ha. Heute ist der Addo-Park mit etwa 3.600 km² Südafrikas drittgrößtes Naturschutzgebiet und bietet etwa 600 Elefanten, Kapbüffeln, Kudus, Elen- und Kuhantilopen sicheren Lebensraum. Wenn die Elefantenpopulation zu groß wird, werden Tiere an andere Reservate verkauft. Selten zeigt sich eins der Spitzmaulnashörner, die hier seit 1961 leben; auch Leoparden und einigen dort angesiedelte Löwen bleiben meist verborgen. Über Sanddünen ist der Park mit dem Indischen Ozeanverbunden, so dass auch Wale beobachtet werden können.

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Akagera-Nationalpark in Ruanda

Ruandas Nordosten und an der Grenze zu Tansania liegt der 1934 gegründete, 1.200 km2 große Akagera-Nationalpark. Mit Busch- und Baumsavanne im Süden, Grassavanne im Norden, im Westen der höchste Punkt (Mutumba Hills, 1.825 m), im Osten ein Labyrinth aus Sümpfen und Seen, das vom Akagera („Kagera-Nil“) gespeist wird.   Der Park ist ideal für „Afrika-Einsteiger“, die nicht Säugetier-Massen erwarten, aber eine vielfältige Fauna mit Topis, Büffeln, Impalas, Oribis, Zebras, Pavianen, Grünen Meerkatzen, Mangusten, Warzenscheinen; Flusspferde, auch Sitatungas und Nilkrokodilen an bzw. in den Gewässern. Giraffen waren hier nicht immer heimisch; 1986 schenkte Kenia 6 Maasai-Giraffen, heute leben etwa 60 Langhälse im Park. Elefanten wurden 1975 aus dem östlichen Bugesera-Distrikt hierher transportiert; heute sollen es 80 Rüsselträger sein als Nachkommen von ursprünglich 8 Tieren.

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Amazonas Regenwald in Brasilien

Das Amazonastiefland beherbergt das größte zusammenhängende Regenwald-Gebiet der Erde. Zweidrittel des Waldes liegen in Brasilien. Die Anreise ins brasilianische Amazonasbecken erfolgt über Manaus. Von hier geht es mit dem Boot in das weitverzweigte Wassersystem ...

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Ambergris Caye in Belize

Mit knapp 170 km² ist Ambergris die größte der über 200 Koralleninseln, die sich über das Belize-Barriereriff verteilen. San Pedro ist mit seinen etwa 8.000 Einwohnern der Hauptort, touristisches Zentrum und Ausgangspunkt für viele Ausflüge ins Barrier Reef...

Amboseli-Nationalpark in Kenia

Er ist einer der meistbesuchten Nationalparks in Kenia und erst seit dem Verbot, abseits der markierten Pisten zu fahren, „außer Gefahr“: der 392 km² große Amboseli-Nationalpark nahe der Grenze zu Tansania. Berühmt ist das großartige Panorama des Parks mit Elefanten vor dem mächtigen Kilimanjaro. Dieser Berg gibt Leben, denn obwohl hier wenig Niederschlag fällt, beliefert der Berg Quellen mit Regen- und Schmelzwasser, so dass Sümpfe und ein Sodasee etwa ein Drittel des Amboseli-Parks bedecken. Hier führten Forscherinnen wie Cynthia Moss und Joyce Poole mit ihrem Mitarbeiterkreis die längste Studie über das Leben der Elefanten durch: Seit 1972 werden Sozialverhalten, Altersstruktur und Populationsdynamik der „Grauen Riesen“ im Amboseli Elephant Research Project untersucht.

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Ampijoroa in Madagaskar

Heute ist die  20 kmgroße ehemalige Forststation Ampijoroa Teil des Ankarafantsika-Nationalparks. Sie liegt nahe dem Eingang des Nationalparks mit einer Forschungs- und Zuchtstation für zwei vom Aussterben bedrohte Schildkrötenarten: die kleine Flachrücken-schildkröte und die größere Schnabelbrustschildkröte. Deren Bestand schrumpfte rapide, u.a. durch Abholzung der Wälder, so dass sich seit 1986 verschiedene Naturschutzorganisationen wie der WWF um den Erhalt dieser seltenen Art bemühen.

Andohahela-Nationalpark in Madagaskar

Hier ist Madagaskars Flora & Fauna des Südens und Ostens bestens vertreten: im Andohahela-Nationalpark, 40 km nordwestlich von Fort Dauphin gelegen. Das 760 km2 große Schutzgebiet besteht aus Regenwald im Osten mit üppigen Farnen und trockenem Dornbusch mit den einzigartigen Didieraceen im Westen, denn die Anosy-Berge (bis 2.000 m) sind Wetterscheide zwischen Ost und West; dazwischen wächst Übergangsvegetation mit der unverwechselbaren Dreieckspalme.

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Anja Community Reserve in Madagaskar

Sie möchten die so beliebten Katta-Lemuren mit den langen Ringelschwänzen erleben? Dann sollten Sie den etwa 60 km südlich von Fianarantsoa gelegenen „Anja-Park“ in der Nähe der Stadt Ambalavao, bekannt durch den großen Zebu-Viehmarkt, nicht links liegen lassen. Das Naturreservat „erbte“ seinen Namen von der Anja Miray Association, die 1999 von jungen Menschen der Gegend gegründet wurde: als Antwort auf die immer weiter fortschreitende Zerstörung von Madagaskars Wäldern durch Brandrodung, die zu Erosion und Wassermangel führte. Mit Hilfe der madagassischen Regierung und der Finanzierung durch verschiedene ausländische Organisationen (u.a. WWF) konnte Wald aufgeforstet und die Bevölkerung über Ökotourismus aufgeklärt werden. Heute kann sich die Organisation um vieler Projekte kümmern, die der dortigen Bevölkerung zugutekommen (z.B. Schulbau, Fortbildung von Frauen, Malariavorsorge, Arbeitsplätze für Wegbegleiter im Reservat).

Ankarafantsika-Nationalpark in Madagaskar

Der 1.350 km2 große Ankarafantsika-Nationalpark liegt im Nordwesten Madagaskars, etwa 115 km südöstlich der Hafenstadt Mahajanga. Das artenreiche Schutzgebiet besteht seit 1927, wurde aber erst 2003 zum Nationalpark ernannt und wird z.T. mit Hilfsmitteln aus Deutschland finanziert. Nahe dem Parkeingang liegt in der ehemaligen Forststation Ampijoroa ein Zucht- und Forschungszentrum für bedrohte Schildkrötenarten Madagaskars. Der Nationalpark besitzt ausgedehnte Trockenwälder, Savannen und Seen.